Wie Geborenwerden und Wachsen gehören auch Sterben und Tod zu unserem Leben. Das Lebensende eines uns nahestehenden Menschen macht uns grundsätzlich besonders betroffen. Viele Fragen stehen plötzlich im Raum - Fragen, die in sehr kurzer Zeit nach Antworten verlangen. Für Angehörige bedeutet der Verlust eines geliebten Menschen die Konfrontation mit existenziellen Problemen. Und all das zu einem Zeitpunkt, an dem sie sich selbst in einem absoluten seelischen Ausnahmezustand befinden. Die Wahrscheinlichkeit, Fehler zu machen, die man schon kurze Zeit später bereut oder sogar im wahrsten Sinne des Wortes teuer bezahlen muss, ist groß.
Wer rechtzeitig vorsorgt, schenkt seinen Angehörigen im Ernstfall Orientierung, Entlastung und Sicherheit. Gleichzeitig schafft eine gute Vorsorge auch finanziell Klarheit und hilft, wichtige Leistungen frühzeitig verbindlich abzusichern.
Über den eigenen Abschied denkt niemand gern nach. Und doch ist es ein gutes Gefühl, die wesentlichen Dinge frühzeitig geregelt zu wissen. Eine Bestattungs- und Grabpflegevorsorge hilft dabei, persönliche Wünsche festzuhalten, Angehörige zu entlasten und schon heute für morgen Verantwortung zu übernehmen.
Denn im Trauerfall muss oft vieles in sehr kurzer Zeit entschieden werden. Welche Bestattungsform ist gewünscht? Wie soll die Trauerfeier gestaltet werden? Welche Grabstätte passt? Und wer kümmert sich später um die Pflege? Wer diese Fragen schon zu Lebzeiten klärt, nimmt seinen Angehörigen in einer schweren Zeit viel Druck ab.
Viele Menschen haben bereits zu Lebzeiten über einen Dauergrabpflege-Vertrag die Pflege der eigenen Grabstätte festgelegt, um Angehörige später davon zu entlasten.
Doch der letzte Wille, schriftlich festgehalten und vorab bezahlt, wurde in der Vergangenheit häufig durch soziale Härte in Frage gestellt.





